STILLE

05_Heiterwang_See

Immer dann, wenn uns unsere Gedanken und Emotionen „unrund“ werden lassen, wenn Ängste, Sorgen, … uns plagen, ist es Zeit uns in unsere Mitte zu begeben. Dort, dem Auge des Wirbelsturms gleich, ist es still.

Mit etwas Übung kannst Du Stille empfinden, wann immer du möchtest. Es genügt Deine Vorstellungskraft:

Mach’s Dir gemütlich, atme ein paar Mal tief ein und aus. Atme senkrecht, wie auf der Startseite beschrieben und lass Dich mit dem nächsten Atemzug in Dein Herz sinken – einfach nur vorstellen! Spür deinen Herzschlag und öffne ein Fenster in die „Landschaft Deiner Fantasie“:

Stell dir vor, Du genießt einen warmen Sommertag am Bergsee. Ruhe umfängt Dich.

Mit jedem Ausatmen sinkst Du tiefer hinein in deine innere Stille. Du nimmst deine Gedanken wahr und lässt sie wieder ziehen wie Wolken am Himmel.

Du spürst die Luft auf Deinem Gesicht und deinen Händen.

Empfinde die wärmenden Strahlen der Sonne auf Deinem Bauch.

Nimm Deine Emotionen wahr, beobachte sie ohne sie zu bewerten. Vielleicht schlagen sie Wellen. Atme tief ein und aus bis sie zur Ruhe kommen.Lass sie  ziehen, wie kreisförmige Wellen auf der Wasseroberfläche des Bergsees.

Dein Atem fließt ruhig und gleichmäßig.

Denke: „Ich bin ruhig – ganz ruhig.“

Deine Arme und Beine werden immer schwerer und schwerer.

Mit jedem Atemzug tauchst Du tiefer ein in die Stille des Bergsees.

Dein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig. Dir wird warm ums Herz.

Becken und Bauch sind strömend warm, du fühlst die pulsierende Energie deiner Mitte.

Die Strahlen der Sonne wärmen Dich.

Du spürst eine angenehm frische Brise auf Deinem Gesicht. Dein Kopf ist kühl und klar.

Bewege nun Deine Finger und Hände, Deine Zehen und Füße.

Nimm einen tiefen Atemzug und räkle Dich genussvoll.

Öffne Deine Augen. Du bist wieder frisch und entspannt.

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